Rund um die Landwirtschaft
Mrz 25th, 2008 by admin
Das Leben auf dem Bauernhof ist anstrengend. Täglich sorgen die Landwirte dafür, dass wir unser täglich Brot erhalten, Milch, Käse und Butter im Kühlschrank stehen und unseren Sonntagsbraten genießen können.
Gäbe es die Landwirtschaft nicht, müssten wir verhungern, das ist keine Übertreibung, denn nicht nur Brot, Käse und Fleisch werden von Bauern erzeugt sondern auch Obst und Gemüse.
Und da kaum jemand ein Leben in der arbeitsintensiven Landwirtschaft führen will, ist der Beruf des Landwirtes leider nicht so gesellschaftlich angesehen wie der eines Fußball- oder Filmstars. Dabei kann man zur Not auch auf Fußball und Film verzichten – auf die Landwirte nicht. Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig, ohne die ein Leben in unserer Gesellschaft unmöglich wäre. Wir leben nicht mehr in kleinen Jagdgesellschaften zusammen und erlegen keine Mammuts und Büffel. In einer Massengesellschaft ist der einzelne auf die Zusammenarbeit aller Wirtschaftsbereiche angewiesen und vor allen Dingen auf die in der Landwirtschaft. Man stelle sich ein Leben ohne Landwirtschaft nur einmal vor.
Bauern sind die ersten im Land, die am Morgen aufstehen. Ohne Frühstück werden zuerst die Tiere versorgt, die Ställe werden ausgemistet. Am Mittag geht es entweder zum Säen oder zum Ernten auf die Felder, das Heu muss eingefahren werden, abends werden wieder die Tiere versorgt und gefüttert. Nach dem Abendessen wird die Buchhaltung gemacht. Und erst spät kann man sich zur Ruhe legen. Als Landwirt hat man einen 18-Stunden-Tag, keine Freizeit und keinen Urlaub. Das Leben in der Landwirtschaft ist wirklich harte Arbeit.
Wer also die nächste Zeit auf dem Lande weilt und einem Bauern begegnet, sollte ihn etwas freundlicher begrüßen.
